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OS Malevich 2.16: Erweiterte Eingangs-/Ausgangs-Logik, Unterstützung ringförmiger Topologien und verbesserte NSL-Aufschaltung

OS Malevich 2.16: Erweiterte Eingangs-/Ausgangs-Logik, Unterstützung ringförmiger Topologien und verbesserte NSL-Aufschaltung

Mit der Veröffentlichung des OS Malevich 2.16 kommen drei Updates, auf die wir Sie unbedingt aufmerksam machen möchten. Ajax analysiert fortlaufend die Nachfrage und Bedürfnisse des Marktes, um jedem Benutzer und PRO-Anwender stets die bestmöglichen und sichersten Produkte und Dienste bieten zu können.

Jedes unserer Updates ist ein großer Schritt zu noch mehr Zuverlässigkeit und Komfort und einer noch reibungsloseren Benutzererfahrung. Mit dem OS Malevich 2.16 ist es jetzt möglich, eine optimierte Logik für die Eingangs-/Ausgangsverzögerung, den Anschluss mittels Ringtopologie für Fibra-Geräte und eine flexiblere SIA-Direktverbindung zu nutzen.

Erweiterte Eingangs-/Ausgangs-Logik

Ajax Systems strebt als globales Unternehmen stets die größtmögliche Konformität mit internationalen Normen und lokalen Standards an. Daher haben wir unsere Eingangs-/Ausgangs-Logik überdacht, um sie sicherer zu machen und so die spezifischen Normen und Standards zu erfüllen, ohne dabei die Ajax-Benutzererfahrung zu beeinträchtigen.

Jetzt können PRO-Anwender die Verzögerungslogik nicht nur auf Basis von Timern aufbauen, sondern auch über die Aktivierung anderer Melder. Ab sofort steht unter Betriebsmodus Folgeverzögert ein neuer Mechanismus zur Verfügung.

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Unsere vorherige Ein-/Ausganglogik

Vor dem Update auf OS Malevich 2.16 haben alle Melder mit Verzögerungsfunktion im Eingangs-/Ausgangs-Modus gearbeitet. Bei einem Objekt mit mehreren Meldern muss der Benutzer die Verzögerungen für alle Melder einstellen, damit er genügend Zeit für die Unscharfschaltung hat. Bei der vorherigen Eingangs-/Ausgangs-Logik gab es keine Möglichkeit, die Verzögerung für jeden Melder an einem bestimmten Objekt zu konfigurieren. Wir haben unsere bisherige Logik überprüft und um die Betriebsart Folgeverzögert erweitert.

Die neue Eingangs-/Ausgangs-Logik bietet jetzt den Modus Folgeverzögert. Nach der neuen Logik startet ein Eingangs-/Ausgangs-Melder den Timer, während der Rest der Melder im Modus „Folgeverzögert“ dessen Verzögerungen erben bzw. übernehmen. Dies bedeutet, dass die Melder im Modus „Folgeverzögert“ solange keinen Alarm auslösen, bis die Verzögerung des Eingangs-/Ausgangs-Melders abgelaufen ist. Wird ein solcher Melder jedoch einzeln ausgelöst, dann gibt er sofort den Alarm aus. Wenn zum Beispiel jemand das Gebäude betritt, beginnt der Verzögerungstimer für DoorProtect (ein Eingangs/Ausgangs-Melder) zu laufen. In dieser Zeit wird der MotionProtect-Melder keinen Alarm auslösen. Der Melder wartet bis zum Ablauf der Verzögerung von DoorProtect.

Mit unserer neuen Eingangs-/Ausgangs-Logik lassen sich komplexere Schutzmöglichkeiten für Räume und Gebäude realisieren. Gleichzeitig wird diese neue Logik die früheren Einstellungen nicht verändern. Und die Konfiguration der Eingangs-/Ausgangs-Logik und die Wahl der Melder für den Modus Folgeverzögert gestaltet sich über die Apps in Mobilgeräten und PCs gewohnt unkompliziert und schnell.

Die ausgeklügelte Logik ist eine komfortable Lösung und bietet drei große unternehmensrelevante Vorteile:

  • Ein zuverlässiges Sicherheitssystem mit ausgezeichneter Reputation bei den Versicherungsgesellschaften;
  • Volle Übereinstimmung mit der Norm EN50131 für komplexe Installationen und ein weiterer Schritt von Ajax Systems zur Erfüllung der Vorgaben für das Grade 30 der dänischen Forsikring & Pension;
  • Eine für KMU-Projekte (kleine und mittlere Unternehmen) besser geeignete Lösung.

Unterstützung der Ringförmigen Topologie

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Fibra ist eine kabelgebundene Digital-Technologie für die Anbindung verkabelter Ajax-Geräte. Die Technologie vereint die Zuverlässigkeit der kabelgebundenen Übertragung mit der Freiheit der Funktechnologie Jeweller. Dank der Jeweller-Funktechnologie verbrauchen die Fibra-Geräte weniger Strom. So können PRO-Anwender mehr Geräte an eine einzelne Leitung mit einer Länge von bis zu 2 km anschließen.

Bisher gab es nur eine Art der Verbindung zwischen Hub-Zentrale und Geräten — die Lineare Topologie. Bei der Linearen Topologie wird von einer einzelnen Hub-Leitung ausgegangen und sie erfordert keine zusätzliche Konfiguration. Bei einer Sabotage funktioniert nur noch das mit der Hub-Zentrale physisch verbundene Segment. Der Datenaustausch mit den Geräten hinter der ‚Trennstelle‘ ist jedoch nicht mehr möglich.

Mit Veröffentlichung des OS Malevich 2.16 wird die Nutzung der Ringförmigen Topologie möglich sein. Mit der neuen Verbindungsart können PRO-Anwender am Hub Hybrid bis zu 4 ringförmige Topologien ohne zusätzliche Module realisieren. Für die Installation schließt der Installateur den Leitungsanfang an einen Anschluss und das Leitungsende an einen anderen Anschluss an.

Bei der ringförmigen Topologie sollen im Falle einer Unterbrechung aus dem Ring zwei voll funktionsfähige Segmente bzw. Stränge entstehen. Die Geräte funktionieren weiter und das System informiert den Sicherheitsdienst und die Benutzer über den Vorfall. Durch diese Redundanz bietet die ringförmige Topologie einen Schutz vor der Trennung bzw. Unterbrechung der Fibra-Leitung.

Bei einer Leitungsunterbrechung teilt sich der Ring in zwei funktionsfähige Segmente, die Geräte arbeiten weiter, und das System benachrichtigt einen Sicherheitsdienst und die Nutzer über den Vorfall.

Die Ringtopologie kann auch zur Modernisierung eingesetzt werden. Wenn das veraltete System Ringe verwendet, können die alten Geräte durch Fibra Geräte ersetzt werden, ohne die Verkabelung zu ändern.

Mehr Sicherheit für die SIA-Direktverbindung

Mit dem OS Malevich 2.16 gibt es Änderungen in Bezug auf Hub-Zentralen mit SIA-Direktverbindung. Von nun an können Hub-Zentralen mit verschiedenen Ports oder sogar Adressen über verschiedene Kommunikationskanäle verbunden werden. So kann der SIA-Empfänger bestimmen, welcher Kanal getrennt wurde und eine entsprechende Nachricht an den NSL-Betreiber senden.

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Wir haben die Möglichkeit hinzugefügt, sich mit einer Adresse über Ethernet zu verbinden, mit der zweiten Adresse über GSM (eine IP für zwei SIM-Karten) und mit der dritten Adresse über WLAN. So kann die NSL davon ausgehen, dass es bei Fehlen der Null-Meldungen der Hub-Zentrale auf der ersten Adresse ein Problem mit dem Ethernet gibt.

Die Lösung ermöglicht die folgenden Optionen zur Handhabung von Null-Meldungen

  • Bei Bedarf verbinden. Keine Null-Meldungen. In diesem Modus ist die Hub-Zentrale nicht durchgehend mit der NSL verbunden, sondern aktiviert die Verbindung nur, wenn es ein neues Ereignis gibt, also bei Bedarf.
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  • Separate Adressen für die Kanäle. Null-Meldungen werden nur an eine Adresse gesendet. Hierbei sendet die Hub-Zentrale keine Meldungen an die sekundäre Adresse, wenn die primäre zur Verfügung steht.

So erhalten Sie das Update

Das Update wird automatisch installiert, wenn das Sicherheitssystem unscharf geschaltet und die Hub-Zentrale mit einer externen Stromversorgung verbunden wird.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund kein Update erhalten haben, prüfen Sie, ob die automatische Softwareaktualisierung in den Betriebseinstellungen der Hub-Zentrale aktiviert ist. Sollten Sie Fragen zu einem Thema haben, kontaktieren Sie gerne unser Support Team.

Aktualisieren Sie bitte unbedingt auch Ihre Ajax App, um die neuen Funktionen verwenden zu können.

👉 So aktualisieren Sie die App Ajax Security System

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