Stellen Sie sich ein hochmodernes Objekt mit erstklassigen Meldern vor, die jeden einzelnen Quadratzentimeter drinnen und draußen im Blick behalten. Das tun sie auch, bis ein fehlgeleiteter Bagger das Glasfaserkabel durchtrennt, ein Sturm einen Strommast umwirft oder der Internetanbieter um zwei Uhr morgens ein Update durchführt. Selbst der beste Schutz kann durch einen einzigen Ausfall zum Stillstand gebracht werden und das Gebäude völlig schutzlos zurücklassen.
Ein Sicherheitssystem ist nur so zuverlässig wie seine Verbindung. In diesem Artikel wird erklärt, warum der Verlass auf einen einzigen Kanal ein weitaus größeres Risiko darstellt, als den meisten bewusst ist, und wie eine wirklich widerstandsfähige Verbindung aufgebaut wird.
Einkanalige Konnektivität: Was Blindvertrauen wirklich kostet
Für die Inbetriebnahme eines Sicherheitssystems ist eine schnelle Ethernet-Verbindung oder ein WLAN-Netzwerk alles, was benötigt wird. Doch damit ist die Aufgabe noch nicht erledigt. Über den Internetzugang werden Alarme, Fotoverifizierungen und Live-Videostreams an Notruf- und Serviceleitstellen sowie Benutzer-Apps übermittelt.
Die Abhängigkeit von einem einzigen Kommunikationskanal schafft jedoch einen kritischen einzelnen Ausfallpunkt (Single Point of Failure). Von Unwettern und Glasfaserkabelbrüchen bis hin zu Routine-Wartungsarbeiten der Anbieter: unvorhersehbare Ereignisse können die Verbindung für Stunden oder sogar Tage unterbrechen.
Die häufigsten Ursachen für Internetausfälle | |
|---|---|
Physische Infrastruktur
| Drahtloses Netzwerk
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Lokale Hardware
| Probleme mit dem Netzbetreiber
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Wenn das passiert, sind die Folgen schnell spürbar: gefährliche Sicherheitslücken, verärgerte Kunden, erschüttertes Vertrauen und kostspielige Notfalleinsätze vor Ort zur Behebung von Störungen an nicht erreichbaren Standorten. Jede Unterbrechung kostet ein Installationsunternehmen Zeit und Geld für Arbeiten, die hätten vermieden werden können.
Wie eine wirklich zuverlässige Verbindung aussieht
In der Sicherheitsbranche ist eine redundante Anbindung schon seit Langem eine Standardanforderung und keine optionale Wahl mehr. Der bewährte Ansatz kombiniert zwei unabhängige Kanäle: eine kabelgebundene primäre Verbindung, wie etwa Ethernet, und eine sekundäre Mobilfunkverbindung. Bei einem Ausfall des primären Kanals schaltet das System sofort auf Mobilfunk um. Dadurch wird sichergestellt, dass Alarme und Benachrichtigungen die Notruf- und Serviceleitstellen sowie die Benutzer jederzeit erreichen.

Die zweikanalige Kommunikation ist ein Branchenstandard für professionelle Sicherheitssysteme
Hochzuverlässige Systeme gehen beim Backup noch einen Schritt weiter, indem sie die Abhängigkeit von einem einzigen Mobilfunkanbieter aufheben. Mithilfe einer Multi-Carrier-SIM-Karte oder zweier separater SIM-Karten-Steckplätze kann das System verschiedene Mobilfunknetze nutzen. Wenn bei einem Anbieter Wartungsarbeiten am Funkmasten oder ein lokaler Ausfall auftreten, wechselt die Hub-Zentrale automatisch zu einem verfügbaren Netzwerk.
Obwohl eine solche Infrastruktur darauf ausgelegt ist, Sicherheitssysteme unterbrechungsfrei online zu halten, kann ihre Einrichtung eine Herausforderung darstellen. In der Regel beinhaltet die Einrichtung eines Mobilfunk-Backups die Beschaffung von SIM-Karten, die Verwaltung von Mobilfunkverträgen und die Abwicklung laufender Abonnements. Für Installationsunternehmen bedeutet dies einen höheren Zeit-, Geld- und Verwaltungsaufwand bei jedem Projekt.
Ajax SIM: Ein Backup, das sich selbst absichert
Ajax bietet die besten Lösungen für die Konnektivität und verpackt diese in das mühelose Erlebnis, das Errichter und Nutzer erwarten.
Ajax SIM ist eine native Lösung, die zuverlässige Mobilfunkkonnektivität und unbegrenzten Datenverkehr für Ajax Systeme bietet. Sie wurde entwickelt, um einzelne Ausfallpunkte (Single Points of Failure) zu beseitigen, und vereint mehrere Mobilfunkanbieter unter einer einzigen, planbaren Gebühr. Die SIM-Karte überwacht kontinuierlich die Verbindungsqualität und wechselt automatisch zum stärksten Netzwerk, sobald das Signal schwächer wird. Da sie speziell für Ajax Hub-Zentralen entwickelt wurde, funktioniert sie nahtlos mit dem integrierten Modem, ohne dass es zu Cloud-Kompatibilitätsproblemen kommt.

Ajax SIM bietet Multi-Carrier-Konnektivität mit automatischem Failover
Das System ist mit Ajax SIM ab der Sekunde des Hochfahrens online. Die Ajax SIM ist in jeder Ajax Hub-Zentrale vorinstalliert und verfügt über voreingestellte APN-Einstellungen. Dadurch werden Verzögerungen durch vergessene SIM-Karten oder manuelle Installationen vermieden.

Errichter können den Service in Sekundenschnelle über die ihnen vertraute Oberfläche der Ajax App aktivieren und dabei die Methode wählen, die am besten zu ihrem Geschäftsmodell passt. Mithilfe eines automatisierten Abonnementsmodells verhindert der Service Verbindungsunterbrechungen, die durch versäumte Aufladungen verursacht werden. Alle erforderlichen Buchhaltungsunterlagen werden automatisch erstellt und stehen jederzeit in den Ajax Apps zur Verfügung.
Die Ajax SIM muss innerhalb von drei Tagen nach der Ersteinrichtung aktiviert werden.

Aktivierungsmethoden von Ajax SIM
Ein Backup, das Aufwand und Unsicherheiten reduziert
Echte Sicherheit bedeutet, nicht darauf zu hoffen, dass die Hauptverbindung stabil bleibt, sondern dafür zu sorgen, dass das System auch dann weiterfunktioniert, wenn die Hauptverbindung ausfällt. Ein Mobilfunk-Backup schützt das System vor unerwarteten Ausfällen, Umwelteinflüssen und technischen Störungen. So stellen Sie sicher, dass kritische Ereignisse immer ihr Ziel erreichen. Wenn Multi-Carrier-Konnektivität zudem direkt ab Werk integriert ist, wird der Aufbau eines hochverlässlichen Netzwerks nicht mehr zu einer komplexen technischen Aufgabe, sondern es reichen wenige Klicks in der App.



